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Chronik

Die Gründer, Peter und Hanni von Quadt, deren Sohn Simon behindert ist, brachten mit viel Engagement die Konduktive Förderung nach Petö 1994 nach Deutschland. Bis dahin war diese Methode nur in Ungarn bekannt. Der Budapester Arzt und Pädagoge Adrás Petö hatte in den 60-iger Jahren eine Therapie für cerebral geschädigte Kinder entwickelt, die die Vorteile von Ergotherapie, Pädagogik, Krankengymnastik, Psychologie und Logopädie vereinigt und deshalb so fantastische Ergebnisse erzielt, weil sie das ganze Kind sieht und nicht seine Behinderung. „Lasst doch die gelähmten Muskeln und beschäftigt Euch mit der ganzen Persönlichkeit“ sagte Petö und stellt damit die Ganzheitlichkeit von Körper, Geist und Seele in den Mittelpunkt.

Weil sie so wirksam ist - viele Kinder mit spastischen Lähmungen lernen laufen- verbreitete sich die Konduktive Förderung nach Petö in Deutschland schnell. Und das, obwohl sich die Kostenträger bis heute weigern, diese zu bezahlen. Peter und Hanni von Quadt waren Pioniere, die Neues wagten und eine unglaubliche Erfolgsgeschichte in der Behandlung behinderte Kinder in Gang gesetzt haben.

Die Sorgfalt mit der die Einrichtungen geführt werden, das Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Gesellschaft und der liebevolle Umgang mit den Kindern überzeugte immer mehr Kommunen. Sie übergaben der FortSchritt gGmbH ihre Kindertagesstätten in Trägerschaft.

1993

Die ersten Förderwochen in Deutschland werden in der Montessorischule in Starnberg durchgeführt.

1994

Verein FortSchritt gegründet.

1995

Gründung der ersten Konduktiven Kindertagesstätte in Niederpöcking.

1996

VdAK vergibt den Forschungsauftrag die Effektivität der Konduktiven Förderung zu prüfen an das Institut für soziale Pädiatrie und Jugendmedizin.

Fortschritt organisiert erstes weltweites Petö-Symposium – „Petö im Dialog“ in München mit 180 internationalen Experten.

1997

Entstand die erste Schulkindgruppe und eine „Elternschule“ sowie ein spezielles Förderprogramm, das die Kinder auf die Schule vorbereitete.

1998

Der Verein FortSchritt hat bundesweit über 3000 Mitglieder. Der Bundesverband wird aus Niederpöcking heraus gegründet und die Mitglieder organisieren sich in 16 Ortsverbänden.

2000

Konduktive Förderung wird erstmals bei Erwachsenen eingesetzt. Bei Schlaganfall, nach Unfällen und bei Parkinson und MS-Patienten.

2001

Umorganisation vom Elternverband zur gemeinnützigen GmbH.

Als zweite Säule des FortSchritt kommen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe dazu.

2002

Erste Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe der FortSchritt gGmbH: Kinderkrippe „Pöckinger Purzler“ In Rosenheim wird zusammen mit engagierten Eltern der Kindergartensonnenschein mit Kleinkindförderung eröffnet, um die lange Fahrt nach Niederpöcking zu vermeiden.

Eröffnen:

2005

2006

2007

2008

2009

 

FortSchritt
Konduktives Förderzentrum
gemeinnützige GmbH


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82343 Niederpöcking
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