Projekt
Sinneswandel
Recycling ART
Das Projekt lässt Kinder und Erwachsenen Müll mit anderen Augen betrachten. Wertloses Material findet Beachtung und man setzt sich mit der Umwelt auseinander. Die Rohstoffe, aus denen unseren Müll entsteht kommen aus der Natur. In teilweise unglaublich komplizierten Prozessen werden die Rohstoffe zu Verbrauchmaterial unseres täglichen Lebens verarbeitet und……enden im Müll.
Mit dem Projekt sollen Kinder und Jugendliche ein „Gefühl für den Müll“ bekommen. Sie fangen da an, wo der Müll gesammelt und recycled wird. Bei der AWISTA werden zielgruppengerechte Führungen durchgeführt. Anschließend sind Wühl- und Fühlkisten, Geruchsflaschen, Musik- Klang- und Kunstobjekte vorbereitet, um einen ersten, anderen Eindruck vom Müll zu bekommen. Jetzt haben die Kinder vielleicht schon eine Inspiration bekommen, was sie aus dem Müll machen möchten.
Unter Anleitung der Künstlerin Christine Nidhoff-Lang können nun die Kinder in Gruppen oder Einzelarbeit ihre Fantasie spielen lassen und ihre kreativen Gedanken umsetzen. Es sind ganz andere Materialien als die die man sonst im kreativen Bereich einsetzt. Das Material verwandelt sich. Es kam von etwas Schönem her, sein ursprünglicher Sinn wurde verwandelt nun bekommt es durch eine erneute Verwandlung wieder einen neuen Sinn. Ziel des Projektes ist ein „Sinneswandel“. Natur und Mensch sind eine Einheit. Unser Essen, unsere Kleidung, unsere täglichen Gebrauchsgegenstände kommen aus der Natur. Wie gehen wir damit um, nachdem wir das Material „verbraucht“ haben? Wie geben wir es sinnvoll in den Kreislauf zurück?
Projekt
STArk durch Farben
Wir sind verschieden – wir sind gleich
Projektziel
1. Durch das Erlebnis, gemeinsam zu „arbeiten“, ein wunderschönes Bild zu malen, „Kunst zu schaffen“, werden Berührungsängste zwischen behinderten und nichtbehinderten Kindern abgebaut. Die Starnberger Bevölkerung erlebt im Rahmen der Kulturtage:
a.) Behinderte und nichtbehinderte Kinder gehören zusammen
b.) Die Kinder bringen gemeinsam etwas Schönes hervor
c.) Integrative Arbeit wird in der Region gewünscht und gefördert und sie bereichert das Leben aller Menschen
Projektdurchführung
Behinderte und nichtbehinderte Kinder gestalten gemeinsam mit Farben. Im Atelier der Künstlerin Hildegard Mühlich treffen sich im Zeitraum Februar – März 2009 hintereinander 3 Gruppen zu je 8 Kindern (jeweils 4 behinderte Kinder und 4 nichtbehinderte Kinder). Unter fachlicher Anleitung gestalten ein behindertes Kind und ein nichtbehindertes Kind gemeinsam ein Bild. Jedes Kind bringt nach dem Motto: “Wir sind verschieden – wir sind gleich“, seine Fähigkeiten ein. Die Themenfindung wir dem jeweiligen „Paar“ überlassen, damit die Fantasie der Kinder nicht eingeschränkt ist. Die Arbeit der Kinder wird fotografisch dokumentiert. So entstehen ca. 36 Kunstwerke. Diese sollen vom 11.-19. Juli im Foyer der Kreissparkasse oder im Landratsamt ausgestellt werden. Neben jedem Bild hängen Fotografien der Kinder bei der Arbeit. So werden die Kunst und ihre Entstehung im integrativen Prozess inhaltlich gleichgestellt.
Wer diese Arbeit, in welcher Form auch immer, unterstützen möchte ist herzlich dazu eingeladen!
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FortSchritt
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