Chronik
Die Gründer, Peter und Hanni von Quadt, deren Sohn Simon behindert ist, brachten mit viel Engagement die Konduktive Förderung nach Petö 1994 nach Deutschland. Bis dahin war diese Methode nur in Ungarn bekannt. Der Budapester Arzt und Pädagoge András Petö hatte in den 60iger Jahren eine Therapie für cerebral geschädigte Kinder entwickelt, die die Vorteile von Ergotherapie, Pädagogik, Krankengymnastik, Psychologie und Logopädie vereinigt und deshalb so fantastische Ergebnisse erzielt, weil sie das ganze Kind sieht und nicht seine Behinderung. „Lasst doch die gelähmten Muskeln und beschäftigt Euch mit der ganzen Persönlichkeit“ sagte Petö und stellt damit die Ganzheitlichkeit von Körper, Geist und Seele in den Mittelpunkt.
Weil sie so wirksam ist - viele Kinder mit spastischen Lähmungen lernen laufen- verbreitete sich die Konduktive Förderung nach Petö in Deutschland schnell. Und das, obwohl sich die Kostenträger bis heute weigern, diese zu bezahlen. Peter und Hanni von Quadt waren Pioniere, die Neues wagten und eine unglaubliche Erfolgsgeschichte in der Behandlung behinderte Kinder in Gang gesetzt haben.
Die Sorgfalt mit der die Einrichtungen geführt werden, das Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Gesellschaft und der liebevolle Umgang mit den Kindern überzeugte immer mehr Kommunen. Sie übergaben der FortSchritt gGmbH ihre Kindertagesstätten in Trägerschaft.
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